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Du darfst gesund und glücklich sein

Durch Angst, Wut und Frustration entstehen Giftstoffe in unserem Körper, die uns krank werden lassen. Wir können unmöglich gesund und gleichzeitig angstvoll, ärgerlich und besorgt sein. 

Unser Körper spiegelt unsere geistige Gesundheit wieder. Krankheit ist dann oft das Ergebnis ungelöster innerer Konflikte, die sich im Laufe der Zeit am Körper zeigen. Das Gute am krank sein ist, dass wir Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommen, wozu wir uns aber nicht bewusst entscheiden. Wenn wir unterbewusst glauben, nichts wert zu sein oder es nicht verdient zu haben, glücklich und gesund zu sein, dann bleiben wir ein Leben lang krank. Unser Körper wird der Sklave unserer Gedanken und macht sich daran, uns aus unerwünschten Situationen herauszuhalten. Der erste Schritt dazu ist Krankheit. Die Dauerlösung ist Tod. Wir haben von Geburt an ein Anrecht auf gute Gesundheit und darunter verstehe ich Energie und Lebensfreude zu spüren. Zu viele Menschen glauben, dass gute Gesundheit nicht mehr als die Abwesenheit von Krankheit bedeutet. Nehmt Hilfe in Anspruch, um wieder gesunde Gedanken zu haben und lernt eure unterdrückten Gefühle auszudrücken. Ihr habt so viel mehr verdient als ein Leben in Krankheit. Ihr habt es verdient, gesund und fröhlich zu sein.



Körperschemastörungen

Warum kann ich mich nicht annehmen? Selbst wenn wir ein Kompliment bekommen, fällt es uns schwer dieses anzunehmen. Eine giftige Stimme macht uns immer wieder runter. Wir können unseren Körper nicht fühlen, aber er soll gut aussehen und funktionieren. Bei Menschen mit einer ES ist es so, dass sie den Kontakt zu ihrem Körper verloren haben und Körperempfindungen nicht mehr richtig wahrnehmen können. 
Man nennt das eine Körperschemastörung.


Das sind nur ein paar Gedanken von Menschen mit einer Körperschemastörung:

* Ich will meinen Körper nicht spüren, er soll funktionieren.

* Ich bekomme Angst, wenn ich Hunger spüre.

* Ich mag es nicht, wenn ich mich erschöpft fühle.

* Ich reiße mich oft zusammen.

* Ich tu so, als würde es mir gut gehen.

* Ich fühle entweder fast nichts oder viel zu viel (Wut, Ärger, Verzweiflung).

* Echte Freude kenne ich nicht.

* Ich weiß nicht, ob ich jemanden lieben kann.

* Nach außen kann ich Wut nicht zeigen, sie explodiert in mir oder ich werde sofort traurig.

Ein weiteres wichtiges Symptom der Körperschemastörung ist das Gefühl, der Körper gehöre nicht zu einem selbst dazu.

* Ich finde meinen Körper ekelhaft.

* Ich versuche mich zu verändern mit Fitness, Diäten, hungern oder Schönheitsoperationen.

* Ich habe nicht das Gefühl, dass das mein Körper ist.

* Egal, was ich mache, ich fühle mich nur kurzfristig gut.


Diese Störung kommt meist aus der Kindheit. Wenn Eltern uns nicht gezeigt haben, dass sie uns beschützen und uns lieben, können wir selbst keine sichere Bindung zu unserem Körper aufbauen. Unser Körpergedächtnis speichert ab, dass wir abgelehnt wurden. Also, dass wir nicht gut genug sind. Da alle Kinder ganz automatisch sich für alles die Schuld geben, kommen wir zu der Überzeugung verkehrt zu sein. Die späteren Probleme (seelisches Unwohlsein, psychische und körperliche Krankheiten) entstehen dadurch, dass man die Überzeugungen und Schlüsse (Denkprogramme), zu denen man in der Kindheit aufgrund seiner Erlebnisse gekommen ist, beibehält, obwohl sie nicht der Wahrheit entsprechen.

Alle Ansichten über uns selbst und die Welt, die nicht der eigenen höchsten Wahrheit entsprechen, kreieren unerwünschte Symptome und Zustände in unserem Leben.

Die gute Nachricht ist, dass eine Körperschemastörung geheilt werden kann. Dies kann man am besten mit einer Therapie in der einem Mal-, Tanz- oder Bewegungsübungen gezeigt, sowie Gesprächstherapie angeboten werden. So kann man wieder lernen, seinen Körper wahrzunehmen und Körpersignale richtig zu deuten.



Neid

Neid entsteht dadurch, dass man denkt: „Jemand anderes hat etwas, das man selbst nicht haben kann.“

Oft ist es so, dass Menschen mit einer ES in ihrer Kindheit materielle Dinge im Überfluss bekamen. Liebe, Verständnis und Auf­merksam­keit dafür wenig. Kinder brauchen Liebe und Zuneigung, um eine gesunde, stabile und selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln. Werden diese Bedürfnisse nicht befriedigt, kommen Kinder zu der Überzeugung nicht gut genug zu sein. Man denkt, man muss falsch sein, wenn meine liebe Mama oder lieber Papa mich nicht so annehmen, wie ich bin. Weil man seine Eltern über alles liebt, auch weil man ist von ihnen abhängig ist, kommt man zu dem Entschluss: ganz klar, mit mir kann etwas nicht stimmen.

Das manifestiert sich dann in Überzeugungen wie: Ich bin nicht klug genug, nicht hübsch genug, nicht erfolgreich genug, nicht weiblich genug, nicht sportlich genug, nicht dies, nicht das genug. Wenn man diese alten Überzeugungen nicht hinterfragt, behält man das Gefühl nicht genug zu sein bis ins Erwachsenenalter bei und die alte Wunde der Ablehnung, die du als Kind gespürt hast, kann nicht verheilen. Alle Ansichten, die sich innerlich nicht gut anfühlen entsprechen nicht der eigenen Wahrheit. Hast du deine Wahrheit gefunden, verschwindet die negative Emotion, wie zum Beispiel Neid. Dabei helfe ich dir gern.



Innere Leere

Fragst du dich manchmal, weshalb du dich für die meisten Dinge nicht begeistern kannst? Weshalb du viele negative Gedanken hast? Oder fragst dich wer du bist, was der Sinn deines Lebens ist? Wieso du so oft niedergeschlagen bist? Warum du dich oft einsam fühlst, obwohl du in Gesellschaft bist?

Dir fehlt es eigentlich an nichts, du hast Familie, einen tollen Partner, ein gemütliches Heim, einen Job der dir gefällt und trotzdem fehlt dir was.

Du spürst eine innere Leere. Sehr gut vergleichen kann man das Gefühl der inneren Leere mit Hunger – mit dem Unterschied, dass es sich nicht um körperlichen, sondern um emotionalen Hunger handelt. Es fühlt sich an als würdest du nie eine Erfüllung finden.Alles in dir ist betäubt, nichts erfüllt dich mit Freude oder Begeisterung. Für die meisten ist diese Leere schwer auszuhalten und sie versuchen diese Leere zu stopfen. Indem sie eine Essstörung entwickeln, depressiv werden, rauchen und Drogen oder Alkohol zu sich nehmen. Noch andere flüchten sich in ihre Arbeit oder beginnen unzählige Affären, immer in der Hoffnung, endlich Erfüllung zu finden. Innere Leere ist immer ein Zustand des Mangels. Wenn wir in der Kindheit wenig emotionale Bindung erfahren haben oder uns zu wenig Aufmerksamkeit und Zuneigung geschenkt wurde, entwickeln wir die Überzeugung, nicht gut genug zu sein.


Was sind die Ursachen für innere Leere?

• Du wurdest häufig kritisiert.

• Mama und Papa hatten wenig Zeit.

• Du durftest nicht so sein, wie du bist. Dann passt man sich an und unterdrückt seine wahre Persönlichkeit. Beispiel: Jungs dürfen nicht weinen, aus ihnen sollen echte Kerle werden. Alles was man daraus lernt, ist es, seine Gefühle zu unterdrücken. Wenn wir als Kinder nicht weinen durften, können wir mit Trauer, Schmerz und Gefühlen nicht umgehen. Häufig leben wir dann nach der Devise: „Verdrängen statt verarbeiten“.


Doch alles, was man verdrängt, fehlt der eigenen Persönlichkeit. Man wird unecht, intolerant und innerlich leer.

• Deine Familie war nett, aber emotionslos.

• Du wurdest in deinen Wünschen und Bedürfnissen nicht wahrgenommen oder ernst genommen.


Wie schafft man es da raus?

Indem wir beginnen uns mit uns auseinanderzusetzen und alte Verletzungen zu durchleben können wir es schaffen uns irgendwann wieder lebendig zu fühlen. Es braucht Zeit, aber es ist möglich. Dies ist ein Prozess, kein Befreiungsschlag. Gerne helfe ich dir auf deinem Weg zu dir selbst.



Schwangerschaft & Bulimie

Ich möchte über ein Thema schreiben, welches meiner Erfahrung nach keiner Frau mit einer ES leicht fällt und mir deshalb sehr am Herzen liegt. Wahrscheinlich wird so wenig darüber gesprochen, weil es in unserer Gesellschaft  eher ein Tabuthema ist. Wer gibt schon gern zu, dass er sich unwohl fühlt, obwohl man das größte Glück der Welt unterm Herzen trägt. Aus diesem Grund möchte ich meine Gedanken mit euch teilen, weil eine Schwangerschaft für manche Frauen keine leichte Veränderung ist.

Meine Schwangerschaft war nicht nur wundervoll, sondern auch belastend. Denn ich musste die Kontrolle über meinen Körper abgeben und hatte prompt einen Rückfall. Nichts ist einfacher als wieder alte Verhaltensmuster aufzunehmen, auch wenn man lange daran gearbeitet hat diese zu verändern. Ich fühlte mich so schlecht danach, denn ich gefährdete nicht nur meine Gesundheit, sondern auch die meines Kindes. Ich hatte Angst, Angst vor der körperlichen Veränderung, Angst vor der Riesenverantwortung als Mutter.

Aber ich wollte mich nicht überwältigen lassen, denn jetzt trug ich ein neues Leben aus, mein Baby, das in mir heranwuchs.

Die körperlichen Veränderungen beobachtete ich täglich, meine Ober­weite wuchs, ich bekam Cellulite, Besen­reißer und ich nahm natürlich zu, was mir nicht leicht fiel. Beim Arzt bat ich die Schwester, mir nie die Kilozahl zu nennen. Anfangs war es mir unangenehm, aber mit der Zeit machte es mir nichts mehr aus. Für diese Zeit war das okay, denn ich schützte mich selbst. Rückblickend bin ich meinem Körper sehr dankbar für alles. 

Er gab mir eine gesunde wundervolle Tochter. Klar, mein Körper sah nach der Schwangerschaft nicht so aus wie zuvor, aber lang nicht so schlimm wie ich es mir ausmalte. Schon ein paar Monate nach der Geburt hatte ich mein altes Gewicht wieder erreicht, ohne Hungern und übermäßigen Sport zu treiben. Wenn ich dir ein klein wenig aus der Seele spreche und du auch Angst hast, so wie ich damals, dann kannst du mir gern schreiben. 




„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“

- Christian Morgenstern


Auf dem Weg aus der ES müssen wir auf Körper und Seele achten. Man kann nur heilen, wenn man beides beachtet. Jeder geht diesen Weg im eigenen Tempo. Meine Heilung begann nach meiner stationären Therapie, erst danach war ich wieder mehr ich selbst. Das bedeutet, dass ich erst jetzt Stück für Stück neue, eigene Entscheidungen treffen konnte und neue Sichtweisen erhielt. Meine ES wollte ich zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall verlieren. Auch wenn die Fressanfälle weniger wurden, war die ES mein täglicher Begleiter.

Doch es kam der Moment an dem ich mein Leben genießen wollte. Ich wollte kein Diätopfer mehr sein und entschied mich zu essen, worauf ich Lust hatte. Sport fiel für eine Weile auch flach, mein Körper sollte sich erholen. Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich nahm nur sehr wenig zu. 

Wie konnte das sein?! 

All die Jahre mühte ich mich ab und aß nur sehr gezügelt, doch es passierte nichts Schlimmes. 

Nur meine Gedanken hielten mich davon ab normal zu essen, es war nicht die Realität. Ungefähr zwei Monate zog ich das so durch. Manche Momente waren nicht einfach, aber ich wollte nie mehr zurück zu meinen Verboten, diesem gezügelten Essen. Klar, ich hatte Gedanken wie: das kannst du nicht essen, iss wieder gesünder, du bist so fett usw. Aber ich hielt durch. Ich zähle keine Kalorien mehr, meine Waage habe ich entfernt und ich esse einfach, worauf ich Lust habe. 

 Anfangs aß ich sehr viel Süßkram, eben all das, was ich mir sonst verboten hatte. Ich bin mir sicher, dass jeder normal essen kann. Denn Hunger und Sättigungsgefühl kommen von ganz allein zurück. Selbst, wenn ich heute mal zu viel oder zu wenig esse, dann interessiert es mich nicht mehr. Das ist dann so. Erst wenn Seele und Körper zusammen spielen, können wir heilen und eine ES kommt nie mehr zurück. Sie ist nur der Boote, der dir zeigen will, dass du etwas ändern musst.



Was ist eine normale Kindheit?

Für die meisten ist eine normale Kindheit, wenn sie ein Dach über den Kopf hatten, täglich essen bekamen und keine Misshandlungen erleiden mussten. Vielen ist nicht klar, dass die emotionale Bindung zu unseren Eltern entscheidend ist, um später eine sichere, lebensfrohe Persönlichkeit aufbauen zu können. Geht es dir auch so, dass die ersten Kindheitserinnerungen sehr viel später einsetzen oder komplette Jahre fehlen?Dann sind häufig belastende Zeiten der Grund. Sehr wahrscheinlich fehlte dir eine emotionale Sicherheit. Wenn wir zu wenig Liebe und Zuneigung erfahren, dann entwickeln wir eine fälschliche Persönlichkeit. Wir glauben dann, wir sind nicht okay, so wie wir sind.


Menschen die negativ geprägt wurden, leben in einer Fantasiewelt, sie ignorieren Probleme und neigen dazu ihre Kindheit schön zureden. Eine Kindheit ist dann normal, wenn die körperlichen und emotionalen Grundbedürfnisse eines Kindes ausreichend befriedigt werden. Wenn du dich also fragst, warum dein Leben nicht so rund läuft, du finanzielle Sorgen, Unerfülltsein im Beruf oder

Beziehungsprobleme hast und an Symptomen wie eine Essstörung, Burn-Out, Abhängigkeit usw. leidest, dann bist es nicht du, mit dem etwas nicht stimmt, sondern du hast negative Erfahrungen in deiner Kindheit gemacht. Diese muss man erkennen und verstehen. Zwei wichtige Schritte im Heilungsprozess.